Ebersberg Marathon

Der Wetterdienst sagte für den Renntag in Hohegeiß Regen ab 14.00 Uhr vorher. Also entschieden Danny und ich ( Marco ) uns für die Langstrecke mit 92 km. Das Rennen wollten wir nur als Training fahren und so reisten wir ohne große Ambitionen nach Hohegeiß.

Dort angekommen wartete die erste Überraschung auf uns. Statt Regen ab 14.00 Uhr, war es eher Dauerregen vom Vortag 14 Uhr. Schon der Weg zur Startnummernausgabe erwies sich als Rutschpartie. Die ersten Starter kamen uns entgegen und reisten wieder ab.

Nachdem der Veranstalter kurzfristig ein Zeitlimit von 4 Std. für die ersten 69 km veranschlagt hatte ( was ich persönlich gut fand, da auch die Kommissäre des BDR‘s bei diesem Sauwetter stundenlang im Regen standen), war uns klar das wir nach 3 Runden aus dem Rennen genommen werden. So standen wir um 10.00 Uhr am Start und schalteten gleich unseren Tempomat an, um ein vernünftiges Training zu fahren. Die Strecke ist nicht sehr spektakulär, jedoch hat sie sehr viele Höhenmeter auf der 23 km Runde. 680 immerhin. So galt es viele steile Rampen zu erklimmen und zwei steile Trails bergab zu absolvieren. In der zweiten Runde fingen Danny seine Füße und meine Finger an vor Kälte zu schmerzen. Kein Wunde bei drei Grad Lufttemperatur und pitschnass von Kopf bis Fuß. Daher entschlossen wir uns das Rennen, sobald wir wieder bei Start und Ziel sind, zu beenden. Von 11 Startern auf der Langstrecke kamen immerhin 2 ins Ziel. So stand am Ende für uns ein DNF in der Ergebnisliste, aber dafür hatten wir eine ordentliche Trainingseinheit in den Beinen.

Text/Bilder: Marco Klages

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