24 Stunden beim Rad am Ring 2016

Am vergangen Wochenende wartete auf unsere Klubmitglieder Lennart, Marc und Fabian mit Marco im tiefen Westen der Republik eine besondere Herausforderung in Sachen Radsport: das 24 – Stunden – Rennen “Rad am Ring 2016”. Wo sonst motorbetriebene Rennboliden in den Höhenzügen der Eifel ihre Runden drehen, spulten sie mit ihren MTB´s 24 Stunden lang Runde für Runde ab. Am Ende erreichten sie den 3. Platz in der Altersklassenwertung. Eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt dass sie das ohne Support durch Betreuer erreicht haben! Hier der Rennbericht von Marco:

sportograf-85033287_lowresPünktlich um 12. 30 Uhr starte am Samstag, den 30.7. für Lennart Köhler, Fabian Pfeiffer, Marc Ziemann und mich die Mission “Treppchenplatz” beim Rad am Ring am Nürburgring. Lennart startete fulminant auf der Startrunde und legte eine Fabelzeit mit 19 min vor, so dass wir von Anfang an vorne mit dabei waren. Um die Position zu halten, entschlossen wir uns nach jeder Runde zu wechseln. So konnten wir uns Runde für Runde auspowern und hatten dann immerhin ca. eine Stunde Zeit um uns ein wenig zu erholen. 

sportograf-85034658_lowresNach leichten Anfangsschwierigkeiten (mit 3 kleineren Stürzen in den ersten 6 Runden) fanden wir immer besser unseren Rhythmus. Einen Schockmoment hatten wir, als Lennart beim Fahrerwechsel statt der Transponderflasche seine Trinkflasche an Marc übergeben hatte. Marc bemerkte dies zum Glück noch in der Boxengasse und kehrte wieder um. Die Strecke verlief über die Grand – Prix – Strecke, durch das Fahrerlager und führte dann raus in die Eifel. Einmal hoch zur Nürburg und über zwei Trails zurück auf die Nordschleife. Technisch ist die Strecke nicht sehr anspruchsvoll, aber sie schlaucht nach den ganzen Stunden. Und so spulten wir Runde um Runde ab. In der Nacht sind wir dann auf zwei Runden pro Wechsel umgestiegen. So gab es für jeden Fahrer ein wenig mehr Schlaf.

Nach der Nacht war das Rennen quasi schon entschieden für uns – 4 Runden Vorsprung auf den 4. Platz  und 4 Runden Rückstand auf Platz 2. So konnten wir drei Stunden vor Ende etwas Tempo raus nehmen und unsere Platzierung sicher nach Hause zu fahren. Am Ende erreichten wir Platz 3 in der AK  “Männer” und Platz 14 von 68 Teams in der Gesamtwertung.

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