Stoneman Miriquidi Gold

Oder wie man sich auch ohne Startnummer am Bike verausgaben kann!

Am Dienstag vor dem Erzgebirgs-Bike-Marathon nahmen Fabian und Marco den Stoneman Miriquidi in Angriff. Neun Gipfel, zwei Länder, 162 km, 4400 hm, so lautet der Slogan vom Stoneman. Und diese 162 km haben es wahrlich in sich. Hier ist Marco sein Bericht vom Tag:

Morgens um 5 Uhr starteten wir in Oberwiesenthal. Noch im Dunkeln! Die ersten Gipfel, der Bärenstein, Pöhlberg und Scheibenberg ließen sich schnell bewältigen. Zwar wartete bei jedem Anstieg immer eine böse Rampe auf uns, aber das ließ sich noch alles gut fahren.

Der folgende Streckenabschnitt zum Rabenberg war mit knapp 40 km dann der Längste und war gespickt mit 1.010 Höhenmetern. Am Ende wartete jedoch der Trailpark Rabenberg auf uns, die eigentliche Belohnung. Doch nach gefahrenen 85 km über teilweise recht ausgewaschene, ruppige Trails alles andere als eine Belohnung mit einem Hardtail. Durchgerüttelt ging es weiter Richtung Auersberg, wo wir dann gut 100 km und die Hälfte der Höhenmeter hinter uns hatten. Also wieder Karte stempeln und über die Grenze weiter in Richtung Tschechien. Die ersten beiden Berge, der Blatensky und Plesivec, ließen wir wieder recht schnell hinter uns.

Doch im Anschluss wartete der wohl härteste Anstieg auf uns. Um auf den Klinovec zu gelangen, müssen 28 km und 900 hm überwunden werden. Und diese ziehen sich wie Gummi nach mittlerweile 130 km. Aber irgendwann ist man dann halt doch oben. Also wieder die Karte in die Stanze halten und voller Euphorie hinunter, den den Fichtelberg und damit auch dem letzten Gipfel entgegen. Mit dem Ziel vor Augen es dann geschafft zu haben, konnten noch einmal die verbliebenen Kräfte mobilisiert werden. Und dann war es soweit, nach 175 km und 4400 Höhenmeter ( von der Unterkunft bis zur Unterkunft) durften wir unsere gelochten Karten am Startpunkt vorlegen und erhielten unseren verdienten goldenen Stein. Nun dürfen wir uns also goldene Steinmänner nennen.

Text & Bilder: Marco Klages

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